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Geschlossene Venerologische Stationen im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt
Geschlossene Venerologische Stationen – dahinter verbirgt sich ein Kapitel von DDR-Unrecht, das bislang nur wenig bekannt ist. Unter dem Vorwurf, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden, wurden zehntausende Frauen ab einem Alter von zwölf Jahren für mehrere Wochen in abgeschlossene Klinikbereiche zwangseingewiesen. Dort waren sie täglich sexualisierter Gewalt und einem rigorosen Disziplinierungs- und Strafregime ausgesetzt.
Der Vortrag gibt einen Überblick zu diesem Thema und präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse für den ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V., der Gedenkstätte Hoheneck, des Instituts für Politikwissenschaft der TU Chemnitz, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Volkshochschule Chemnitz. Das Projekt wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.
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Geschlossene Venerologische Stationen im ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt
Geschlossene Venerologische Stationen – dahinter verbirgt sich ein Kapitel von DDR-Unrecht, das bislang nur wenig bekannt ist. Unter dem Vorwurf, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden, wurden zehntausende Frauen ab einem Alter von zwölf Jahren für mehrere Wochen in abgeschlossene Klinikbereiche zwangseingewiesen. Dort waren sie täglich sexualisierter Gewalt und einem rigorosen Disziplinierungs- und Strafregime ausgesetzt.
Der Vortrag gibt einen Überblick zu diesem Thema und präsentiert aktuelle Forschungsergebnisse für den ehemaligen Bezirk Karl-Marx-Stadt.
Die Veranstaltung ist eine Kooperation des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V., der Gedenkstätte Hoheneck, des Instituts für Politikwissenschaft der TU Chemnitz, der Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Volkshochschule Chemnitz. Das Projekt wird gefördert durch die Bundesstiftung Aufarbeitung.