Kurse nach Themen
Der westlichste Ausläufer des europäischen Festlands ist geprägt von einer rauen, wild-romantischen Küstenlandschaft, uralten keltischen Traditionen und einem maritimen Klima. Der Kontrast zwischen der stürmischen Atlantikküste und dem sanft welligen Hinterland könnte kaum größer sein. Ein Küstenradweg („Velomaritime“) schlängelt sich durch eine begnadete Landschaft, stets mit Berührung der See. Die schönsten Impressionen einer sommerlichen Reise werden in Wort und Bild vorgestellt, ergänzt durch eine Charakterstudie von Landschaft, Kultur, Geschichte und Gegenwart.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden.
Jüdisches Leben prägte die Kultur und Wirtschaft der Stadt Chemnitz seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts. Im Nationalsozialismus wurde es jedoch fast vollständig ausgelöscht. Ein Rundgang durch Altchemnitz verbindet Orte der Erinnerung mit Wirkungsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger und einer lebendigen Gegenwart der heutigen jüdischen Gemeinde.
Von der altersschwachen Industriemetropole hat sich die einstige Bezirksstadt zu einem lebendigen Wohn- und Wirtschaftsstandort mit Sinn für Geschichte und Tradition entwickelt. Die Stadt an der Saale weiß mit formschön herausgeputzten Kulturdenkmalen zu gefallen: Glücklich restauriert präsentiert sich der bis in die Renaissancezeit zurückreichende „Stadtgottesacker“, ein hofartig umschlossener Friedhof mit nach innen offenen Bogengängen. Wiederaufgefrischt zeigt sich das Bild der „Franckeschen Stiftungen“, nachdem eine 30 Jahre umfassende Sanierung über den weitläufigen Komplex hinweggegangen ist. Die neu eröffnete Dauerausstellung im palastartig anmutenden „Historischen Waisenhaus“ ist unbedingt sehenswert! Zwei „Geheimtipps“ am Rande der Innenstadt gilt am Nachmittag die Aufmerksamkeit: Mit dem Paulusviertel verfügt Halle über eines der besterhaltenen Gründerzeitgebiete im gesamtdeutschen Maßstab. Auf die hügelwärts thronende Zentralkirche bewegen sich sämtliche Straßen des radial angeordneten Stadtteilgrundrisses zu. Dank bürgerschaftlichem Engagement zog in der beinahe totgeglaubten, 200-jährigen Schwemme-Brauerei wieder Leben ein. Trotz Brandeinwirkung 2015 sowie allerlei Widrigkeiten befindet sich der Wiederherstellungsprozess auf einem guten Weg. Die Vereinsmitglieder wissen Bemerkenswertes über Geschichte sowie Gegenwart zu berichten und lassen die Führung zwischen Lehm und Fachwerkholz zum Erlebnis werden. Eine Busausfahrt nach Halle-Neustadt rundet zum Abend hin den Gesamteindruck ab. Das Mittagessen in der historischen Gaststätte „Zum Schad“ sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 14,00 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 28. Januar 2027