Drei Höhenzüge zwischen Saale und Unstrut, gefüllt mit besonderen Geschichten. Die Besichtigung beginnt in Großjena, führt über die Fähre vorbei am „Steinernen Bilderbuch“ zu Max Klinger, dessen Weinberg auch seine Begräbnisstätte ist – hier widmet sich die Führung Leben und Werk des Ausnahmekünstlers. Nach einem Besuch der durch Bürgerinitiative geretteten romanischen Kirche in Weischütz bietet der Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ beeindruckende Ausblicke. Höhepunkte sind die Stiftskirche von Bad Bibra mit gotischen Skulpturen, das „Gotische Haus“ in Burgheßler und Schloss Steinburg an der Finne. Die Exkursion verbindet Landschaft, Geschichte und Kultur zu einem unvergesslichen Tag. Das Mittagessen in einem historischen Dorfgasthof an der Unstrut sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 6. August 2026
Der Rundgang führt in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchtet die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Einst als Sperrgebiet nahezu unzugänglich, hat sich die thüringische Seite des über dem Werratal aufsteigenden Mittelgebirges nach 1990 als „Biosphärenreservat“ einen Namen gemacht. Auf einer landschaftlich überaus reizvollen Tour statten Sie dem Schloss in Zillbach einen Besuch ab, vertiefen sich in die Geschichte der barocken Propstei Zella und durchfurchen spaziergängerisch die Altstadtstraßen von Vacha. Die auf Nebenstraßen durch das Gebirge dringende Reiseroute folgt den Flussverläufen von Werra und Felda und führt bei Erreichen des Gläserberges bei Dermbach ganz hoch hinaus. Von diesem bis 670 Meter über dem Meer aufstrebenden Aussichtsgipfel reicht der Blick bis zu den illustren Höhen der Wasserkuppe, der Wartburg und des Hohen Meißners, kaum ein Berg innerhalb der Rhön ist so rundumschaulich positioniert. Auf der Rückfahrt entlang der Werra Richtung Eisenach rücken die Kalihalden auf beiden Seiten des einstmals geteilten Deutschlands ganz nah in den Blick. Das Mittagessen im historischen Gasthaus „Klosterschänke“ Zella sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 10. September 2026
Als eines der schönsten Barockschlösser Sachsen prägt der einstige Herrschaftssitz von Delitzsch die Bitterfelder Region. Die Besichtigung der original erhaltenen Gemächer sowie eine spaziergängerische Stippvisite in der Altstadt von Delitzsch bilden den Auftakt einer Durchquerung des ausgedehnten Heidegebietes von West nach Ost. Im Waldinneren verborgen, befinden sich malerische Lokalitäten wie Schloss Reinharz und Bad Schmiedeberg, wo es einen köstlichen Schluck Mineralwasser zu schmecken und einen Parkrundgang zu unternehmen gilt. Des besseren Überblicks wegen ist die Mittagspause im Gasthaus „Schöne Aussicht“ in unmittelbarer Nachbarschaft des gleichnamigen Fernblickturmes geplant (Besteigung möglich). Und in Falkenberg steht neben der Besichtigung der romanischen Dorfkirche die Begegnung mit einem 300-jährigen, frisch herausgeputzten Fachwerkhaus auf dem Programm. Frisch gestärkt mit Erlebnissen aus Natur und Geschichte treten Sie über Torgau und Grimma die Heimfahrt an. Das Mittagessen im aussichtsträchtigen Restaurant „Schöne Höhe“ bei Söllichau sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 15. Oktober 2026
Winzige, weilerartige Dörfer mit Vierseithöfen von oft herrschaftlichem Ausmaß prägen die sanfte Hügellandschaft mit ihrer Ackerqualität, ihrem Bodenreichtum. In bemerkenswerter Dichte haben sich hier nahezu 700 bäuerliche Bauensembles bewahrt, die in ihrer Grundfläche oft die Ausdehnung eines Fußballfeldes erreichen. Die Individuen, die sich einer solchen Erhaltungsaufgabe annehmen, sind allesamt besonders – und in hohem Maße ambitioniert. Mittlerweile preisgekrönt ist das Engagement der Kulturhoffreunde in Kleinmecka, eines Vereines, der Kunst und Kultur in der Mitte eines renovierungsbedürftigen Bauernhofes etabliert. Die Route der Landbaukunst führt weiter nach Langenleuba, wo die Besucherinnen und Besucher ein „Halbes Schloss“ erwartet. Ja, wirklich, durch den Abriss des Südflügels im Jahre 1838 erhielt die einst pompöse Anlage ihren ungewöhnlichen Namen – und beeindruckt noch heute als ein Herrensitz in bester barocker Tradition, seit kurzem baulich gesichert und mit frischem Nutzungskonzept! Im benachbarten Kriebitzsch lohnt die „Alte Schmiede“ einen Besuch. Die Bohlenstube wurde 2024 restauriert, die Instandsetzung des Fachwerks ein Jahr später mit dem „Bundespreis für Handwerk“ honoriert. Den Abschluss dieser vorweihnachtlichen Rundreise bildet das Konzert in einer adventlich geschmückten Dorfkirche im Umfeld von Altenburg. Das Mittagessen im historischen Gasthof Lumpzig sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 19. November 2026
Mit dieser glanzvollen Ausstellung begeht das Museum Barberini sein 10 jähriges Jubiläum. Leihgaben aus Chicago, London, Paris, New York und Tokio setzen das Beziehungsgeflecht des Impressionismus opulent in Szene. Wie wurde aus einer kleinen Gruppe radikaler Maler die wohl beliebteste Kunstrichtung der Moderne? Während des Bustransfers gibt es eine vorbereitende Einführung. Letzter kostenfreier Stornotermin: 10. Dezember 2026