Kurse nach Themen
Die Führung geht den Spuren des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nach. Die Ausstellung „Offener Prozess“ im Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex gedenkt der Opfer des NSU und leuchtet die Hintergründe der Taten aus. Sie stärkt die Perspektive der Betroffenen und beleuchtet kritisch die Geschichte des NSU-Komplex. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des ASA-FF e. V. Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.
2024 wurde der Umbau des lange Zeit leer stehenden Kulturpalastes der Wismut durch einen Leipziger Investor abgeschlossen. Entstanden sind über 60 Wohnungen, zum Teil mit sehr interessanten Grundrissen. Eine Begehung in Teilbereichen des Innenraumes soll die Dimensionen des Baudenkmals verdeutlichen. Ein baugeschichtlicher Rundgang bezieht auch das gegenüberliegende ehemalige Haus der Körperkultur und die kleine Parkanlage nahe dem Pelzmühlenteich ein.
Wir laden Sie zu einer Radtour rund um Chemnitz als "Stadt am Fluss" ein. Im Mittelpunkt stehen neu entstandene lebendige Orte, die die Stadt und den Fluss auf neue Weise verbinden und in Szene setzen. Diese Tour zeigt die Stadt von ihrer grünen Seite und lädt dazu ein, die vielfältige Natur sowie die kulturellen Highlights zu entdecken.
Die Führung geht den Spuren des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) nach. Die Ausstellung „Offener Prozess“ im Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex gedenkt der Opfer des NSU und leuchtet die Hintergründe der Taten aus. Sie stärkt die Perspektive der Betroffenen und beleuchtet kritisch die Geschichte des NSU-Komplex. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des ASA-FF e. V. Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaft, Ingenieurwesen und Musik in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Fachleute aus Naturwissenschaft und Ingenieurwesen haben der Musik neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung eröffnet. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz’ Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus Physiologie, Physik und Klavierpädagogik sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Prof. Dr. Myles W. Jackson ist US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u. a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Drei Höhenzüge zwischen Saale und Unstrut, gefüllt mit besonderen Geschichten. Die Besichtigung beginnt in Großjena, führt über die Fähre vorbei am „Steinernen Bilderbuch“ zu Max Klinger, dessen Weinberg auch seine Begräbnisstätte ist – hier widmet sich die Führung Leben und Werk des Ausnahmekünstlers. Nach einem Besuch der durch Bürgerinitiative geretteten romanischen Kirche in Weischütz bietet der Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ beeindruckende Ausblicke. Höhepunkte sind die Stiftskirche von Bad Bibra mit gotischen Skulpturen, das „Gotische Haus“ in Burgheßler und Schloss Steinburg an der Finne. Die Exkursion verbindet Landschaft, Geschichte und Kultur zu einem unvergesslichen Tag. Das Mittagessen in einem historischen Dorfgasthof an der Unstrut sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 6. August 2026
Der Rundgang führt in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchtet die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche: Zeit des Nationalsozialismus, Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und Zeit der DDR-Staatssicherheit. Es werden Einblicke zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf vermittelt. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Im ersten Teil stellt der Kursleiter aktuelle Forschungsergebnisse zu den unterirdischen Gangsystemen in Süd- und Mitteleuropa, in Sachsen und Bayern sowie in Chemnitz vor. Erleben Sie dazu den Film „Wenn Steine sprechen könnten“ über die eng mit der Chemnitzer Geschichte verbundenen Gänge unter dem Kaßberg. Ergänzend zum Vortrag und Film wird im zweiten Teil des Angebots eine exklusive Führung in den „Chemnitzer Untergrund“ angeboten (Kursnummer W2622210). Wenn Steine sprechen könnten, dann würden wir möglicherweise die älteste Geschichte von Chemnitz und der Region von ihnen erfahren. Sie schweigen aber, und so sind Sie eingeladen, im Film die wahren Geheimnisse der Stadt und ihrer unterirdischen Hohlräume zu erleben. Als Zuschauende werden Sie anhand archäologischer und geschichtlicher Fakten mit der Faszination der einschlägigen Kultur- und Naturschätze von Chemnitz aus einer völlig ungewohnten, eben geheimnisvollen Perspektive konfrontiert. Einzigartig ist zudem die Führung durch die Stadt des 15. Jahrhunderts anhand einer aufwendigen 3D-Animation (Produktionsjahr: 2010, Kinofilm auf DVD, circa 90 Minuten).
Manchmal genügt bereits ein Blick in die geöffnete Tiefe, um einen Eindruck von rätselhaften Unterwelten zu gewinnen. Doch ist der persönliche Eintritt in diese meist viel nachhaltiger, besonders wenn der Zugang für Besucherinnen und Besucher eine Ausnahme ist oder wenn sich über dem Ziel ein Geheimnis von historischer, bauarchäologischer oder archäologischer Bedeutung ausbreitet. Die Führung versucht, diesen Aspekten gerecht zu werden und damit ein eher unbeachtetes Stück Stadtgeschichte aufzuwerten. Ergänzend zur Führung wird der Vortrag inklusive Film „Wenn Steine sprechen könnten: Unentdecktes Chemnitz“ angeboten. Dieser findet am 9. September 2026, von 17 bis 18:30 Uhr statt und bietet eine hervorragende Vorbereitung auf die Führung. Der Vortrag ist unter der Kursnummer W2622101 buchbar.
Der Stadtteilspaziergang widmet sich der architektonischen, sozialen und politischen Geschichte des Fritz-Heckert-Gebietes. Ein thematischer Schwerpunkt liegt auf dem Stadtteil als Wohnort, Vernetzungsraum und Tatort des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Während des Spaziergangs werden die konkreten Orte, an denen das NSU-Netzwerk lebte und Verbrechen beging, aufgesucht. Wie war das NSU-Netzwerk in Chemnitz verankert? Der Stadtteilspaziergang beginnt am Dokumentationszentrum zum NSU-Komplex. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer fahren gemeinsam mit der Straßenbahn ins Fritz-Heckert-Gebiet. Das Bahnticket muss im Vorfeld selbst organisiert werden. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des ASA-FF e. V. Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz.
Jüdisches Leben prägte die Kultur und Wirtschaft der Stadt Chemnitz seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts. Im Nationalsozialismus wurde es jedoch fast vollständig ausgelöscht. Ein Rundgang durch die Chemnitzer Innenstadt verbindet Orte der Erinnerung mit Wirkungsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger und einer lebendigen Gegenwart der heutigen jüdischen Gemeinde.
An vielen Fassaden und vielleicht auch bald auf Chemnitzer Gullideckeln lässt sich das Chemnitzer Stadtwappen finden. Ob als Mosaik, in Sandstein oder Metall – die Wappen sprechen vom Stolz der Bauherren auf ihre Stadt und sind in ihrer Gestaltung ein Stück Kulturgeschichte. In dieser Führung werden einige davon gezeigt. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Süßigkeit passend zum Thema. Lassen Sie sich überraschen!
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Dr. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle sowie der Volkshochschule Chemnitz.
Der Stein ist Symbol des statischen oder potenziellen Lebens, er ist Grundlage, Fundament, Basis und Garant für Stabilität und Beständigkeit. Steine symbolisieren einige der hervorragenden Eigenschaften unserer Stadt und ihrer Bürgerinnen und Bürger: Verlässlichkeit, Stabilität und Bodenständigkeit. Sie sind greifbar und handfest, manchmal unscheinbar, manchmal aufsehenerregend. Chemnitz ist steinreich. Dieser Reichtum wird Ihnen im Rahmen der Führung ein wenig nähergebracht. Zum Schluss gibt es noch eine kleine Süßigkeit passend zum Thema. Lassen Sie sich überraschen!
Lesung und Gespräch zu Joerg Waehners Polen-Roman „Das schaffen wir“. Joerg Waehner liest aus seinem Roman und spricht über die Rolle der polnischen Solidarnosc-Bewegung, ihren Einfluss auf politische Veränderungen in Osteuropa sowie deren Wirkung auf einen jungen Druckerlehrling im Jahr 1980 in Karl-Marx-Stadt. Die Veranstaltung verbindet persönliche Erinnerung mit historischer Einordnung und lädt zu einem offenen Austausch ein.
Chemnitz hat eine reiche Industriegeschichte. Das im 14. Jahrhundert erteilte Bleichprivileg hat zur Entstehung einer sehr erfolgreichen Textilindustrie geführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in der Folge der allgemeine Maschinenbau und der Werkzeugmaschinenbau. Noch heute lassen sich viele Zeugnisse dieser Industriegeschichte in Chemnitz finden. Die Fahrradtour lädt dazu ein, sich ein umfassendes Bild zu verschaffen. Sie führt durch die Innenstadt und über den Sonnenberg. Bei schlechtem Wetter findet die Tour zu Fuß und unter Nutzung des ÖPNV statt. Die entsprechenden Tickets sind durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst zu beschaffen.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Jüdisches Leben prägte die Kultur und Wirtschaft der Stadt Chemnitz seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts. Im Nationalsozialismus wurde es jedoch fast vollständig ausgelöscht. Ein Rundgang über den Chemnitzer Kaßberg verbindet Orte der Erinnerung mit Wirkungsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger und einer lebendigen Gegenwart der heutigen jüdischen Gemeinde.
Historische Bankgebäude besaßen immer eine besondere Baugestaltung. Soweit diese noch erhalten ist, wurden sie unter Denkmalschutz gestellt, auch wenn zum Teil Umnutzungen erfolgten. Drei Bankgebäude in der Chemnitzer Innenstadt sollen besichtigt werden: ehemalige Sparkasse Stollberger Straße 1, Deutsche Bank am Falkeplatz, ehemalige Dresdner Bank am Johannisplatz.
Chemnitz hat eine reiche Industriegeschichte. Das im 14. Jahrhundert erteilte Bleichprivileg hat zur Entstehung einer sehr erfolgreichen Textilindustrie geführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in der Folge der allgemeine Maschinenbau und der Werkzeugmaschinenbau. Noch heute lassen sich viele Zeugnisse dieser Industriegeschichte in Chemnitz finden. Die Fahrradtour lädt dazu ein, sich ein umfassendes Bild zu verschaffen. Sie führt durch die Innenstadt und über den Sonnenberg. Bei schlechtem Wetter findet die Tour zu Fuß und unter Nutzung des ÖPNV statt. Die entsprechenden Tickets sind durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst zu beschaffen.
Einst als Sperrgebiet nahezu unzugänglich, hat sich die thüringische Seite des über dem Werratal aufsteigenden Mittelgebirges nach 1990 als „Biosphärenreservat“ einen Namen gemacht. Auf einer landschaftlich überaus reizvollen Tour statten Sie dem Schloss in Zillbach einen Besuch ab, vertiefen sich in die Geschichte der barocken Propstei Zella und durchfurchen spaziergängerisch die Altstadtstraßen von Vacha. Die auf Nebenstraßen durch das Gebirge dringende Reiseroute folgt den Flussverläufen von Werra und Felda und führt bei Erreichen des Gläserberges bei Dermbach ganz hoch hinaus. Von diesem bis 670 Meter über dem Meer aufstrebenden Aussichtsgipfel reicht der Blick bis zu den illustren Höhen der Wasserkuppe, der Wartburg und des Hohen Meißners, kaum ein Berg innerhalb der Rhön ist so rundumschaulich positioniert. Auf der Rückfahrt entlang der Werra Richtung Eisenach rücken die Kalihalden auf beiden Seiten des einstmals geteilten Deutschlands ganz nah in den Blick. Das Mittagessen im historischen Gasthaus „Klosterschänke“ Zella sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 10. September 2026
Seit Heinrich Heine und bis in die Gegenwart sind jüdische Autorinnen und Autoren ein wichtiger Bestandteil der deutschen Literatur. In ihren Werken kommt zum Ausdruck, was man die „deutsch-jüdische Symbiose“ zu nennen pflegte. Aber nicht erst seit Hitler war dieser Begriff sehr problematisch und wird heute kaum noch verwendet. Seit etwa zwei Generationen gibt es in Deutschland auch jüdische Autorinnen und Autoren aus einem anderen Land: aus Israel. Nach der Staatsgründung 1948 dauerte es noch etwa zwei Jahrzehnte, bis diese Literatur international bekannt wurde, und seit den 1980-er Jahren sind Namen wie Amos Oz, Zruya Shalev oder David Grossman auf dem deutschen Buchmarkt sehr präsent. Als Dichter und Verleger kennt Dr. h.c Michael Krüger viele israelische Autoren persönlich; Prof. Dr. Jakob Hessing, Autor und Germanist an der Hebräischen Universität in Jerusalem, erforscht die Geschichte der deutsch-jüdischen Literatur. In einem Gespräch tauschen sie ihre Erfahrungen aus.
Die Innenstadt von Chemnitz (Karl-Marx-Stadt) erhielt nach dem Zweiten Weltkrieg ein neues Stadtzentrum. Dieser Prozess ist bis heute umstritten. Anhand historischer Quellen sowie eigener Erfahrungen beim Aufbau in den 1960er- und 1970er-Jahren und beim Umgang mit der Substanz nach der Wende wird diese Entwicklung reflektiert.
Der Rundgang führt in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchtet die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Heutzutage spazieren Millionen von Besucherinnen und Besuchern durch antike Ruinenstädte. Voller Bewunderung studieren sie die verfallenen Gebäude und Monumente und stellen sich vor, wie der Alltag der Menschen damals ausgesehen haben mag. Nostalgie und romantische Wehmut angesichts des Untergangs der alten Kulturen sind jedoch moderne Phänomene. Im Altertum ging man mit den zahlreichen zerstörten Städten, die schon damals im Mittelmeerraum allgegenwärtig waren, wesentlich pragmatischer um: Ruinen hatten nichts Positives an sich, sie wurden entweder beseitigt oder schlichtweg ignoriert. Prof. Dr. Martin Zimmermann zeigt in diesem Vortrag, wie die Menschen in der Antike selbst auf bedeutende Stätten wie Troja, Mykene, Ninive und Pompeji geblickt haben. Er lehrt Alte Geschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Gerda Henkel Stiftung statt.
Stolpersteine sind ein Projekt gegen das Vergessen und ein fester Bestandteil der deutschen Erinnerungskultur. In Chemnitz erinnern mehr als 360 Gedenksteine, eingelassen in den Bürgersteig, an tragische Schicksale von Menschen, die während des nationalsozialistischen Regimes verfolgt, deportiert, ermordet oder in den Tod getrieben wurden. Die kleinen Messingtafeln auf den Steinen geben Auskunft über Namen und die wichtigsten Lebensdaten dieser Menschen und markieren ihre letzten Wohn- oder Wirkungsstätten. Seit seiner Gründung ist das Projekt der Stolpersteine umstritten. Vortrag und Gespräch gehen der Frage nach, welche Stärken und Schwächen diskutiert werden und auf welche Weise Stolpersteine als Teil einer deutsch-jüdischen Demokratiegeschichte verstanden werden können. Die Veranstaltung ist Teil von „Tacheles 2026“, dem Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen.
Die Alte Aktienspinnerei Chemnitz war mit ihrer Erbauung in der Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Baumwollspinnerei Sachsens und ein bedeutender Ort der sächsischen Industriegeschichte. Seither wurde das Gebäude nicht nur als Spinnerei, sondern auch auf verschiedenste andere Weisen genutzt. Seit 2020 beherbergt es die Zentrale Bibliothek und das Archiv der Technischen Universität Chemnitz. Nicht nur äußerlich macht das Gebäude seit der Sanierung (2014 bis 2020) nachhaltig Eindruck. Auch im Inneren eröffnet sich heute ein imposantes Ensemble als Ort des Lernens und Forschens, aber auch der Kommunikation und der Begegnung. Diese Führung lädt ein, das Gebäude, seine Geschichte und die heutige Nutzung kennenzulernen.
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die Funktionsweise des Chemnitzer Stadtbades. Im Stil des Neuen Bauens entworfen und 1935 eröffnet, gehörte das Chemnitzer Stadtbad zu den größten und modernsten Hallenbädern Europas. Nach mehreren Sanierungen im Bereich der gebäudetechnischen Infrastruktur öffnet das Stadtbad mit moderner Bädertechnik seine Pforten zur Besichtigung der bädertechnischen Anlagen.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche: Zeit des Nationalsozialismus, Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und Zeit der DDR-Staatssicherheit. Es werden Einblicke zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf vermittelt. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Die Alte Aktienspinnerei Chemnitz war mit ihrer Erbauung in der Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Baumwollspinnerei Sachsens und ein bedeutender Ort der sächsischen Industriegeschichte. Seither wurde das Gebäude nicht nur als Spinnerei, sondern auch auf verschiedenste andere Weisen genutzt. Seit 2020 beherbergt es die Zentrale Bibliothek und das Archiv der Technischen Universität Chemnitz. Nicht nur äußerlich macht das Gebäude seit der Sanierung (2014 bis 2020) nachhaltig Eindruck. Auch im Inneren eröffnet sich heute ein imposantes Ensemble als Ort des Lernens und Forschens, aber auch der Kommunikation und der Begegnung. Diese Führung lädt ein, das Gebäude, seine Geschichte und die heutige Nutzung kennenzulernen.
Als eines der schönsten Barockschlösser Sachsen prägt der einstige Herrschaftssitz von Delitzsch die Bitterfelder Region. Die Besichtigung der original erhaltenen Gemächer sowie eine spaziergängerische Stippvisite in der Altstadt von Delitzsch bilden den Auftakt einer Durchquerung des ausgedehnten Heidegebietes von West nach Ost. Im Waldinneren verborgen, befinden sich malerische Lokalitäten wie Schloss Reinharz und Bad Schmiedeberg, wo es einen köstlichen Schluck Mineralwasser zu schmecken und einen Parkrundgang zu unternehmen gilt. Des besseren Überblicks wegen ist die Mittagspause im Gasthaus „Schöne Aussicht“ in unmittelbarer Nachbarschaft des gleichnamigen Fernblickturmes geplant (Besteigung möglich). Und in Falkenberg steht neben der Besichtigung der romanischen Dorfkirche die Begegnung mit einem 300-jährigen, frisch herausgeputzten Fachwerkhaus auf dem Programm. Frisch gestärkt mit Erlebnissen aus Natur und Geschichte treten Sie über Torgau und Grimma die Heimfahrt an. Das Mittagessen im aussichtsträchtigen Restaurant „Schöne Höhe“ bei Söllichau sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 15. Oktober 2026
Prag, die Hauptstadt Böhmens, war um 1900 durchaus nicht das gemütliche k.u.k.-Reservat, das sich heutige Touristen gerne vorstellen. Nationale Gegensätze zwischen Tschechen und Deutschen sowie rasche technische Neuerungen prägten die Stadt und erzeugten bei vielen das Gefühl eines Epochenendes. Franz Kafka erlebte diese moderne Welt aus Telefonen, elektrischen Trams und Kinos mit zugleich unheimlicher Faszination. Reiner Stach veröffentlichte wichtige Arbeiten zu Kafka, darunter die vielbeachtete dreibändige Kafka-Biographie, für die er mehrfach ausgezeichnet wurde. Für sein herausragendes Gesamtwerk auf dem Feld der literarischen Biographik erhielt er 2016 den Joseph-Breitbach-Preis. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“.
Von München nach Hamburg – vom Museum zu Ihnen! Seien Sie dabei, wenn sich drei Freunde der Kunst zusammenfinden und über bedeutende Kunstwerke aus der Neuen Pinakothek in München und aus der Hamburger Kunsthalle austauschen. Andrea Weniger leitet die Bildung und Vermittlung an der Hamburger Kunsthalle, Jochen Meister arbeitet an der Neuen Pinakothek in München. Beide sind Kunsthistoriker mit langjähriger Erfahrung in der Kunstvermittlung. Claudia Böhme ist Historikerin und Expertin für kulturelle Angebote für Menschen mit Sehbehinderung. Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation mit der Neuen Pinakothek in München und der Hamburger Kunsthalle sowie der Volkshochschule Chemnitz.
Was steckt hinter „Aus wilder Wurzel …“, dem „Wolfsjäger“ und der gefälschten Urkunde von 1143? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie spannend und überraschend die Chemnitzer Vorzeit wirklich ist. Der Referent nimmt Sie mit auf eine Zeitreise bis zu 291 Millionen Jahre zurück und zeigt, wie Chemnitz auf erdgeschichtlich fruchtbarem Boden entstand. Ein Kurs für alle, die ihre Stadt und ihre Geschichte neu entdecken möchten.
Der Rundgang führt in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchtet die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche: Zeit des Nationalsozialismus, Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und Zeit der DDR-Staatssicherheit. Es werden Einblicke zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf vermittelt. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
1581 entstand die Republik der Vereinigten Niederlande durch die Loslösung der sieben nördlichen Provinzen von Spanien. Dadurch entwickelte sich ein eigener „holländischer“ Malstil. Typisch wurden Landschaften, Seestücke und Alltagsszenen mit regionalen Motiven wie Dünen, Küsten und Interieurs, die das bürgerliche Leben und den Wunsch nach Unabhängigkeit widerspiegelten. In Flandern blieben dagegen Adel und Kirche wichtige Auftraggeber, was sich besonders im Werk von Peter Paul Rubens zeigt. Auch Rembrandt setzte sich mit Rubens auseinander und entwickelte daraus eigene künstlerische Impulse. In der Führung werden anhand von Beispielen in der Alten Pinakothek die Unterschiede, aber auch die Parallelen der künstlerischen Auffassungen vorgestellt. Mirjam Neumeister ist Sammlungsdirektorin der Alten Pinakothek und Sammlungsleiterin für Flämische Barockmalerei an den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen München. Die Veranstaltung wird live aus der Alten Pinakothek in München gestreamt. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ .