Kurse nach Themen
Die Idee eines Denkmalpflegepreises in der Messestadt Leipzig geht auf eine Initiative des Kulturbundes der ehemaligen DDR zurück. Seit 1988 wurden und werden herausragende Leistungen bei der Sanierung von Kulturdenkmalen kontinuierlich im Zweijahresrhythmus mit der begehrten Auszeichnung des „Hieronymus-Lotter-Preises“ bedacht. Ein buntes Potpourri an Architekturgattungen – Fabriken und Kirchen, Mehrfamilienhäuser und Villen – kamen bisher in den Genuss der Prämierung. Und ebenso vielgestaltig ist der vom Reisebus erleichterte Besichtigungsweg durch Gohlis und Lindenau, Plagwitz und Abtnaundorf. In der Exkursion besichtigen Sie den Preisträger des 2024er-Jahrgangs: die instandgesetzten und aufwendig restaurierten Baudenkmäler Leipzigs. Vom Stadtteilzentrum und Gemeindeort umgestaltete Heilandskirche aus der Gründerzeit unternehmen Sie einen Villenspaziergang entlang der Straße „Kickerlingsberg“ mit Innenbesichtigung ausgewählter Baulichkeiten. Sie bestaunen die zum Wohnstandort umfunktionierte Karl-Krause-Fabrik und lassen sich von farbenprächtig ausgemalten Treppenhäusern in der Kieler Straße bezaubern. Alles geschmackvoll restauriert, preisgekrönt und sonst den Blicken der Öffentlichkeit in der Regel entzogen – ein exklusiver Gang durch die Architektur- und Sanierungsgeschichte der Messestadt! Das Mittagessen in einem historischen Lokal im Zentrum von Leipzig sowie Eintritts- und Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 29. Januar 2026
Stolze Hüften aus Knochen, Stein oder gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer waren sie wirklich? In der Steinzeitliteratur dominieren Bilder von Männern beim Jagen oder Höhlenmalen, doch die meisten von Menschen hinterlassenen Darstellungen zeigen Frauen. Ulli Lust beleuchtet in ihrem Sachcomic die Anfänge der Kunst und die Bedeutung von Empathie für das Überleben der Menschheit. Rund um archaisch-weibliche Figurinen entfaltet sich eine Welt, in der Heldenreisen gemeinsam bestanden wurden – von Frauen, Männern, Kindern oder nichtbinären Menschen. Ulli Lust, preisgekrönte österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin, lehrt an der Hochschule Hannover. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Vortrag und Gespräch über illegale Kunstdrucke im Karl-Marx-Stadt der 1980er-Jahre. In diesem Abendformat sprechen Andreas Bochmann, Moderator und Zeitzeuge und der Künstler Joerg Waehner über inoffizielle künstlerische Praxis, improvisierte Produktionsorte und die Bedeutung ästhetischer Freiheit unter den Bedingungen staatlicher Kontrolle. Der Austausch eröffnet einen Einblick in ein kaum sichtbares Kapitel der regionalen Kunstgeschichte und seine Nachwirkungen bis heute.
Italien zählt zu den Lieblingsreiseländern der Deutschen: Geschichte, Kunst, mittelalterliche Städte, gutes Essen und Wein locken Besucherinnen und Besucher. Neben Gardasee, Venedig, Florenz oder Toskana gibt es zahlreiche wenig bekannte Orte, die ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben. Kopfsteingepflasterte Straßen, Städte wie Mantua, Cremona, Bologna oder Montefalco und besondere Regionen beispielsweise Lago Iseo oder die Orchideenwiesen auf Gargano laden zu Entdeckungen abseits des Massentourismus ein. Genießen Sie Bilder, Reisetipps und einen Schluck Wein, den Sie vielleicht noch nie gekostet haben.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Der Mittelpunkt von Chemnitz ist nicht im Stadtzentrum. Wobei: Es gibt nicht nur einen Mittelpunkt, sondern mehrere. Je nachdem welche Berechnungsmethode zugrunde gelegt wird, liegt dieser auf einer anderen Stelle im Stadtgebiet. In diesem Vortrag werden verschiedene Varianten der Mittelpunktberechnung in Städten vorgestellt. Unternehmen Sie nach der Veranstaltung einen Stadtrundgang zu den verschiedenen Mittelpunkten von Chemnitz!
Ein ganzes Jahr Exkursionstätigkeit passiert vor den Augen Revue – von Februar 2025 bis Februar 2026. Die Besonderheiten der Reisen nach Magdeburg, ins Grabfeld, die Oberpfalz, zum Jeschken, in die Lausitz, ins Erzgebirge sowie nach Leipzig stehen im Mittelpunkt des reich bebilderten Vortrages. Darüber hinaus werfen Sie einen Blick voraus auf die Ziele des aktuellen Semesters und unternehmen eine gedankliche Reise nach Dessau, Weimar, an die Unstrut sowie nach Tschechien. Ein Abend mit stimmungsvollen Fotos und amüsanten Erläuterungen wirbt um Ihre Aufmerksamkeit.
Zwei Ausnahmekünstlerinnen und -künstler der europäischen Malerei um 1900 – Paula Modersohn-Becker und Edvard Munch – stehen erstmals gemeinsam im Albertinum im Fokus. Beide schufen auf ganz eigene Weise bahnbrechende Werke in einer Zeit des Wertewandels und der Sinnsuche. Die an ihren Biografien orientierte Führung lädt dazu ein, ihre Lebenswege, künstlerischen Visionen und innovativen Arbeiten zu entdecken, sich inspirieren zu lassen und die Faszination dieser Meisterin und dieses Meisters neu zu erleben. Gemeinsame Abreise ab Chemnitz HBF um 9:04 Uhr. Treffpunkt: 8:30 Uhr vor der Buchhandlung. Individuelle Anreise, Treffpunkt: 11:15 Uhr vor dem Albertinum, Tzschirnerpl. 2, 01067 Dresden Letzter kostenfreier Stornotermin: 11. Februar 2026
Lesung und Gespräch zu Joerg Waehners Polen-Roman „Das schaffen wir“. Joerg Waehner liest aus seinem Roman und spricht über die Rolle der polnischen Solidarnosc-Bewegung, ihren Einfluss auf politische Veränderungen in Osteuropa sowie deren Wirkung auf einen jungen Druckerlehrling im Jahr 1980 in Karl-Marx-Stadt. Die Veranstaltung verbindet persönliche Erinnerung mit historischer Einordnung und lädt zu einem offenen Austausch ein.
Was steckt hinter „Aus wilder Wurzel…“, dem „Wolfsjäger“ und der gefälschten Urkunde von 1143? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie spannend und überraschend die Chemnitzer Vorzeit wirklich ist. Der Referent nimmt Sie mit auf eine Zeitreise bis zu 291 Millionen Jahre zurück und zeigt, wie Chemnitz auf erdgeschichtlich fruchtbarem Boden entstand. Ein Kurs für alle, die ihre Stadt und ihre Geschichte neu entdecken möchten.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Lernen Sie Chemnitz von einer anderen Seite kennen und lassen Sie sich von unerwarteten Perspektiven überraschen. Die Tour ist eine Einladung, Chemnitz mit Neugier und offenen Augen zu entdecken. Sie führt Sie zu Orten abseits der bekannten Wege, zu Plätzen, die oft im Schatten der bekannten Sehenswürdigkeiten stehen. Wir laden Sie ein, einen neuen Blickwinkel auf Chemnitz zu gewinnen.
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen und auf die Funktionsweise des Chemnitzer Stadtbades. Im Stil des Neuen Bauens entworfen und 1935 eröffnet, gehörte das Chemnitzer Stadtbad zu den größten und modernsten Hallenbädern Europas. Nach mehreren Sanierungen im Bereich der gebäudetechnischen Infrastruktur öffnet das Stadtbad mit moderner Bädertechnik seine Pforten zur Besichtigung der bädertechnischen Anlagen.
Erleben Sie im Rahmen der China-Wochen der Volkshochschule Chemnitz eine besondere Führung durch die berühmte Porzellansammlung im Dresdner Zwinger. Entdecken Sie die prachtvollen chinesischen und japanischen Porzellane, die August der Starke, bekannt als „Porzellankönig“, einst mit großer Leidenschaft sammelte. Die Führung bietet spannende Einblicke in die kulturelle Bedeutung des „weißen Goldes“ und zeigt die enge Verbindung zwischen Sachsen und Ostasien. Die Eintrittsgebühren für die Porzellansammlung sind im Kursentgelt bereits enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 24. Februar 2026
Nach der Befreiung Roms 1944 wurde die Stadt zum Symbol des Neuanfangs. Zwischen Trümmern, Widerstand und Hoffnung entwickelte sich Rom in kurzer Zeit zu einem Zentrum künstlerischer Erneuerung. Film, freie und angewandte Kunst, Design und Kunsthandwerk spiegelten den Aufbruch in eine neue Zeit wider – ein Italien zwischen Reflexion und Lebenslust, das im Mythos von la dolce vita seinen Ausdruck fand. Der Vortrag von Dr. Lisa Hockemeyer, Design- und Kunsthistorikerin in Mailand, beleuchtet diese Ästhetik von Optimismus und Kreativität. Die Veranstaltung wird live aus der Casa di Goethe in Rom gestreamt und findet in Kooperation mit L.I.S.A., dem Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung, statt. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500 bis 1571) zu großer Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Prof. em. Dr. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Der Name „Wörlitz“ ist in aller Munde, doch Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau schuf weit mehr als die bekannten Anlagen: Er verzauberte die Landschaft rund um Mulde und Elbe. Die Stadt selbst, „auferstanden aus Ruinen“, beeindruckt mit der spätgotischen Stadtkirche St. Marien, der Bauhaus-Museumsunterkunft seit 2019, dem frisch restaurierten Johannbau, dem Marktplatz und dem denkmalpflegerischen Vorzeigeobjekt „Schwabehaus“. Ein besonderes Projekt ist die Flussbadeanstalt „Rehsumpf“. Nach dem Mittagessen im denkmalgeschützten „Kornhaus“ führt ein Spaziergang durch den Großkühnauer Park zum gleichnamigen Ort. Den Abschluss bildet Schloss Mosigkau, ein Rokoko-Juwel mit 24 Räumen und 52 Meisterwerken des Barock. Das Mittagessen im „Kornhaus“ zu Dessau sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 14 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 12. März 2026
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Lassen Sie sich bei dieser besonderen Stadtführung in die Welt der Uhren entführen. Entdecken Sie ihre Schönheit, ihre Präzision und ihre Entstehungsgeschichte. Diese Zeitreise zeigt Ihnen historische und moderne Uhren, Uhren im öffentlichen Raum und Uhren hinter geschlossenen Türen. Außerdem erfahren Sie Wissenswertes rund um die Zeit und ihre Messung. Warum sind falsche römische Ziffern auf dem Zifferblatt? Wie kam die Eieruhr zu ihrem Namen? Zum Schluss der Führung gibt es noch eine kleine Süßigkeit, passend zum Thema. Lassen Sie sich überraschen!
Chemnitz hat eine reiche Industriegeschichte. Das im 14. Jahrhundert erteilte Bleichprivileg hat zur Entstehung einer sehr erfolgreichen Textilindustrie geführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in der Folge der allgemeine Maschinenbau und der Werkzeugmaschinenbau. Noch heute lassen sich viele Zeugnisse dieser Industriegeschichte in Chemnitz finden. Die Fahrradtour lädt dazu ein, sich ein umfassendes Bild zu verschaffen. Sie führt durch die Innenstadt und über den Sonnenberg. Bei schlechtem Wetter findet die Tour zu Fuß und unter Nutzung des ÖPNV statt. Die entsprechenden Tickets sind durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst zu beschaffen.
Von 1953 bis 1990 hieß Chemnitz „Karl-Marx-Stadt“. Während dieser Epoche bekam das im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstörte Stadtzentrum ein neues Gesicht und sogar einen Kopf: das Karl-Marx-Monument, die zweitgrößte Porträtbüste der Welt. Dieses neue Gesicht trägt unverkennbare Züge sozialistischer Architektur und ist eines der eindrucksvollsten Ensembles dieser Stilrichtung. Die historische Spurensuche erkundet architektonische Zeugen dieser Epoche und erinnert mit einem Augenzwinkern an die Geschichte von Karl-Marx-Stadt.
Die Alte Aktienspinnerei Chemnitz war mit ihrer Erbauung in der Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Baumwollspinnerei Sachsens und ein bedeutender Ort der sächsischen Industriegeschichte. Seither wurde das Gebäude nicht nur als Spinnerei, sondern auch auf verschiedenste andere Weisen genutzt. Seit 2020 beherbergt es die Zentrale Bibliothek und das Archiv der Technischen Universität Chemnitz. Nicht nur äußerlich macht das Gebäude seit der Sanierung (2014 bis 2020) nachhaltig Eindruck. Auch im Inneren eröffnet sich heute ein imposantes Ensemble als Ort des Lernens und Forschens, aber auch der Kommunikation und der Begegnung. Diese Führung lädt ein, das Gebäude, seine Geschichte und die heutige Nutzung kennenzulernen.
Ein kleines Land mit großem Geschichtspotenzial, über Jahrzehnte eingepfercht in die Mechanismen eines orthodoxen Kommunismus. Der Aufbruch in eine neue Zeit bedingter Umbrüche politischer und wirtschaftlicher Art, öffnete das Land aber zugleich nach außen hin. Individuell durch Albanien zu reisen ist ein Abenteuer – mit dem Gewinn außergewöhnlicher Erlebnisse und vielfältiger Begegnungen vor Ort. Der Kurs bietet stimmungsvolle fotografische Einblicke in die Schönheit der Landschaft und deren Gefährdung, führt in die Landeskunde ein und vermittelt praktische Tipps für einen Aufenthalt ohne Reisebüro. Möglichkeiten einer unvergesslichen Anreise ohne Flugzeug und Fernbus befinden sich ebenso im Gepäck des Vortrages wie spannende Episoden, die ein selbstbestimmtes Reisen durch das „Land der 200.000 Bunker“ zu bieten imstande ist.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Der Spaziergang vermittelt historische sowie aktuelle Einblicke in ein kulturhistorisch wertvolles und bei Einheimischen wie Gästen beliebtes Gebiet von Chemnitz. Die Route führt von der Hartmannfabrik über die alten und neuen Schloßteichanlagen weiter zum Schloßberg mit Parkanlage zum fünften Jugendfestival, der Schloßkirche und dem ehemaligen Kloster. Der Rückweg verläuft entlang des Schloßbergs durch das Alte Viertel zurück zum Schloßteich.
Wir laden Sie ein, in die Geschichten der Haftanstalten Bautzen I, auch bekannt als das "Gelbe Elend", und Bautzen II, das "Stasi-Gefängnis" einzutauchen. Im letzten Jahrhundert dienten die Anstalten vor allem der Unterbringung politischer Gegner und wurden nach der Zeit des nationalsozialistischen Regimes auch während der sowjetischen Besatzung und der SED-Diktatur für diese Zwecke verwendet. Im Rahmen einer Führung erhalten Sie einen Überblick über das Gelände sowie Informationen zur Geschichte der Gebäude und den Bedingungen, unter denen Gefangene dort untergebracht waren. Ein Zeitzeugen-Gespräch rundet die Führung ab.
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden. Ein Besuch im Archiv und der Bibliothek rundet die Erkundung der Sammlung ab.
Nach Abschluss des Kulturhauptstadtjahres – gefüllt mit Ausstellungen, Aufführungen, Festivals, dem Purple Path sowie neu gestalteten Orten und Plätzen in Chemnitz – widmet sich die Führung den sichtbaren Veränderungen in der Stadt. Welche Spuren hat das Kulturhauptstadtjahr hinterlassen? Wir laden Sie zu einem besonderen Rundgang ein.
Goethe, Schiller, der Herzog, die Zeit der Aufklärung – ein alter Hut? Mitnichten! Dank der örtlichen Stiftung erstrahlen Jahr für Jahr restaurierte Räume und Säle wieder in voller Pracht. So feierte die 1847 geweihte Weimarer Schlosskapelle nach 50 Jahren Sperrzeit jüngst ihre „Auferstehung“ und ist nun im Rahmen exklusiver Führungen zugänglich. Das „Erlebnisportal Weimar“ lädt zur Entdeckung ein, und ein Stadtrundgang zu den denkmalpflegerischen Errungenschaften nach 1990 hebt Details der Klassik hervor. Am Nachmittag führt ein Spaziergang durch die Tiefurter Anlagen mit Schlossführung zum einstigen Musenort Herzogin Anna Amalias. Das Mittagessen in dem 1547 als Wohnhaus und Speicher eines örtlichen Waidhändlers konzipierten Fachwerkbau „Weimarer Geleithaus“ sowie Eintritts- /Führungsgebühren in Höhe von insgesamt circa 15 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 9. April 2026
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Chemnitz hat eine reiche Industriegeschichte. Das im 14. Jahrhundert erteilte Bleichprivileg hat zur Entstehung einer sehr erfolgreichen Textilindustrie geführt. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich in der Folge der allgemeine Maschinenbau und der Werkzeugmaschinenbau. Noch heute lassen sich viele Zeugnisse dieser Industriegeschichte in Chemnitz finden. Die Fahrradtour lädt dazu ein, sich ein umfassendes Bild zu verschaffen. Sie führt durch die Innenstadt und über den Sonnenberg. Bei schlechtem Wetter findet die Tour zu Fuß und unter Nutzung des ÖPNV statt. Die entsprechenden Tickets sind durch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst zu beschaffen.
Die Alte Aktienspinnerei Chemnitz war mit ihrer Erbauung in der Mitte des 19. Jahrhunderts die größte Baumwollspinnerei Sachsens und ein bedeutender Ort der sächsischen Industriegeschichte. Seither wurde das Gebäude nicht nur als Spinnerei, sondern auch auf verschiedenste andere Weisen genutzt. Seit 2020 beherbergt es die Zentrale Bibliothek und das Archiv der Technischen Universität Chemnitz. Nicht nur äußerlich macht das Gebäude seit der Sanierung (2014 bis 2020) nachhaltig Eindruck. Auch im Inneren eröffnet sich heute ein imposantes Ensemble als Ort des Lernens und Forschens, aber auch der Kommunikation und der Begegnung. Diese Führung lädt ein, das Gebäude, seine Geschichte und die heutige Nutzung kennenzulernen.
2024 wurde der Umbau des lange Zeit leer stehenden Kulturpalastes der Wismut durch einen Leipziger Investor abgeschlossen. Entstanden sind über 60 Wohnungen, zum Teil mit sehr interessanten Grundrissen. Eine Begehung in Teilbereichen des Innenraumes soll die Dimensionen des Baudenkmals verdeutlichen. Ein baugeschichtlicher Rundgang bezieht auch das gegenüberliegende ehemalige Haus der Körperkultur und die kleine Parkanlage nahe dem Pelzmühlenteich ein.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Wir laden Sie zu einer Radtour rund um Chemnitz als "Stadt am Fluss" ein. Im Mittelpunkt stehen neu entstandene lebendige Orte, die die Stadt und den Fluss auf neue Weise verbinden und in Szene setzen. Diese Tour zeigt die Stadt von ihrer grünen Seite und lädt dazu ein, die vielfältige Natur sowie die kulturellen Highlights zu entdecken.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaft, Ingenieurwesen und Musik in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Fachleute aus Naturwissenschaft und Ingenieurwesen haben der Musik neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung eröffnet. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz’ Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus Physiologie, Physik und Klavierpädagogik sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Prof. Dr. Myles W. Jackson ist US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u. a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Drei Höhenzüge zwischen Saale und Unstrut, gefüllt mit besonderen Geschichten. Die Besichtigung beginnt in Großjena, führt über die Fähre vorbei am „Steinernen Bilderbuch“ zu Max Klinger, dessen Weinberg auch seine Begräbnisstätte ist – hier widmet sich die Führung Leben und Werk des Ausnahmekünstlers. Nach einem Besuch der durch Bürgerinitiative geretteten romanischen Kirche in Weischütz bietet der Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ beeindruckende Ausblicke. Höhepunkte sind die Stiftskirche von Bad Bibra mit gotischen Skulpturen, das „Gotische Haus“ in Burgheßler und Schloss Steinburg an der Finne. Die Exkursion verbindet Landschaft, Geschichte und Kultur zu einem unvergesslichen Tag. Das Mittagessen in einem historischen Dorfgasthof an der Unstrut sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 6. August 2026
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.