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Kursleiterinnen und Kursleiter

Walther, Dr. Alexander
Historiker

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Die Shoah und die DDR: Jüdische Stimmen im staatlichen Antifaschismus
Di. 01.12.2026 19:00
Staatsarchiv Chemnitz, Elsasser Straße 8

Das jüdische Leben in der DDR ist eher unbekannt. Die Veranstaltung geht der Frage nach, welchen Raum jüdische Erfahrungen im staatlich verordneten Antifaschismus in der DDR erhielten. Wurde im staatlichen Gedenken allgemein von „Kämpfern gegen den Faschismus“ gesprochen, rangen jüdische Überlebende bereits direkt nach 1945 um eine würdige Bestattung der Toten und eine sichtbare Erinnerung an die Shoah. Der Historiker Dr. Alexander Walther geht in seinem Vortrag der Rolle jüdischer Akteure wie Lin Jaldati, Helmut Eschwege oder Heinz Knobloch nach. Anhand persönlicher Nachlässe zeigt er ihr spannungsreiches Handeln zwischen eigensinniger Aufklärungsarbeit und teils schmerzhaften Zugeständnissen an die SED. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, des Staatsarchivs Chemnitz, des Stasi-Unterlagen-Archivs Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz im Projekt „Kontrovers vor Ort“.

Kursnummer W2610025
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Entgelt:: entgeltfrei
Kursleitung: Dr. Alexander Walther
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22.06.26 20:40:26