Der Themenbereich Kunst und Kultur bietet Veranstaltungen und Kurse in den Bereichen kulturelle Bildung und Gestaltung sowie Kreativität. Gleichsam werden vielseitige Kurse mit Anregungen zur künstlerischen Betätigung angeboten.
Kurse nach Themen
Bei dieser Führung tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte der sächsischen Medizin. Über 40 Jahre lang wurden im Krankenhaus Küchwald Instrumente, Geräte und Apparate aus den verschiedensten medizinischen Fachbereichen gesammelt. Von der Äthermaske bis zum Narkosegerät, vom starren Bronchoskop bis zum flexiblen Gastroskop – eine beeindruckende Auswahl historischer Geräte kann hier aus nächster Nähe betrachtet werden. Die historischen Räume des alten Badehauses bieten dafür den idealen Rahmen. Der Fokus liegt besonders auf Geräten, die in Chemnitz und Umgebung entwickelt wurden.
Jüdisches Leben prägte die Kultur und Wirtschaft der Stadt Chemnitz seit der Industrialisierung Ende des 19. Jahrhunderts. Im Nationalsozialismus wurde es jedoch fast vollständig ausgelöscht. Ein Rundgang durch Altchemnitz verbindet Orte der Erinnerung mit Wirkungsstätten jüdischer Bürgerinnen und Bürger und einer lebendigen Gegenwart der heutigen jüdischen Gemeinde.
Ikebana bedeutet, Blumen und Pflanzenteile so zu arrangieren, dass ihr Wesen und ihre Lebendigkeit sichtbar werden. In Stille und Konzentration gestalten Sie moderne, klassische und freie Arrangements aus Blumen, Zweigen, Ästen oder Wurzeln und streben die feine Eleganz des Unvollkommenen an. Ikebana ist seit 1.400 Jahren eine Form der Meditation, begleitet von Haikus, meditativen Texten und Musik. Materialkosten von circa 18 bis 20 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten.
Im Winter ist alles grau und trostlos? Im Gegenteil! Lassen Sie eine erfahrene Künstlerin Ihnen zeigen, dass der Winter voller Farben steckt. Weiß ist nicht gleich weiß. Grau ist nicht gleich grau. In diesem Kurs lernen Sie zuerst etwas über verschiedene Aquarelltechniken, wie die Nasstechnik, die Trockentechnik und eine Mischtechnik mit dem Einsatz von Wachs. Danach trauen Sie sich gemeinsam an verschiedene Landschaftsmotive und Blumenmotive, alles mit der Unterstützung der Künstlerin. Der ganztägige Kurs bietet einen umfassenden Einblick in die wundervolle Welt des Aquarells und eignet sich sowohl für Anfängerinnen und Anfänger, als auch für Fortgeschrittene.
Verleihen Sie Ihren selbst getöpferten Stücken den letzten Schliff. In diesem Kurs glasieren und vollenden Sie die Keramikrohlinge aus der Veranstaltung „Töpfern an der Drehscheibe“. Entdecken Sie, wie Glasuren Farbe, Glanz und Charakter verleihen – und machen Sie Ihre Werke zu etwas ganz Besonderem. Bitte beachten Sie, dass die verwendeten Glasuren nicht für den Kontakt mit Lebensmitteln vorgesehen sind.
Von der altersschwachen Industriemetropole hat sich die einstige Bezirksstadt zu einem lebendigen Wohn- und Wirtschaftsstandort mit Sinn für Geschichte und Tradition entwickelt. Die Stadt an der Saale weiß mit formschön herausgeputzten Kulturdenkmalen zu gefallen: Glücklich restauriert präsentiert sich der bis in die Renaissancezeit zurückreichende „Stadtgottesacker“, ein hofartig umschlossener Friedhof mit nach innen offenen Bogengängen. Wiederaufgefrischt zeigt sich das Bild der „Franckeschen Stiftungen“, nachdem eine 30 Jahre umfassende Sanierung über den weitläufigen Komplex hinweggegangen ist. Die neu eröffnete Dauerausstellung im palastartig anmutenden „Historischen Waisenhaus“ ist unbedingt sehenswert! Zwei „Geheimtipps“ am Rande der Innenstadt gilt am Nachmittag die Aufmerksamkeit: Mit dem Paulusviertel verfügt Halle über eines der besterhaltenen Gründerzeitgebiete im gesamtdeutschen Maßstab. Auf die hügelwärts thronende Zentralkirche bewegen sich sämtliche Straßen des radial angeordneten Stadtteilgrundrisses zu. Dank bürgerschaftlichem Engagement zog in der beinahe totgeglaubten, 200-jährigen Schwemme-Brauerei wieder Leben ein. Trotz Brandeinwirkung 2015 sowie allerlei Widrigkeiten befindet sich der Wiederherstellungsprozess auf einem guten Weg. Die Vereinsmitglieder wissen Bemerkenswertes über Geschichte sowie Gegenwart zu berichten und lassen die Führung zwischen Lehm und Fachwerkholz zum Erlebnis werden. Eine Busausfahrt nach Halle-Neustadt rundet zum Abend hin den Gesamteindruck ab. Das Mittagessen in der historischen Gaststätte „Zum Schad“ sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 14,00 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 28. Januar 2027