Ausstellungen in der vhs-Galerie

Die vhs Chemnitz präsentiert in ihren Fluren regelmäßig Ausstellungen. Diese thematisieren gesellschaftliche Themen, werfen einen Blick in die Zukunft oder zeigen kreative Ergebnisse aus unseren Kursen. All das und vieles mehr sehen Sie in der vhs-Galerie in der 4. und 5. Etage des TIETZ.

Aktuell sind folgende Ausstellungen zu sehen:

Wir bleiben da! – 135 Jahre wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde in Chemnitz

Eine Ausstellung im Rahmen der 31. Tage der jüdischen Kultur Chemnitz

Vor nunmehr 136 Jahren war der Anfangspunkt einer Geschichte von Aufstieg und Erfolg, Zerstörung und Vernichtung, mühsamem Wiederaufbau und Umstrukturierung. Eine Geschichte, die vom festen Willen geprägt ist, die Gemeinde zu erhalten und die Herausforderung durch den Mitgliederzuwachs durch die Kontingentflüchtlinge aus der ehemaligen UDSSR zu meistern. Ein Ausschnitt dieser Geschichte ist bis Ende Juli in der vhs-galerie, TIETZ, 4. Etage zu sehen.

01.06. - 31.07.2022, 4. Obergeschoss

EineMillionSterne

Eine Ausstellung zu Gedanken von Kindern und Jugendlichen zum Thema Armut und Ausgrenzung

Die Ausstellung zeigt Gedanken, Wünsche und Vorstellung von Kindern und Jugendlichen zum Thema Armut und Ausgrenzung, verfasst von Ihnen selbst in Wort und Bild.

Entstanden sind die kleinen Kunstwerke im Rahmen des bundesweiten Aktionstages "EineMillionSterne" des Caritasverbandes, als Zeichen für mehr Solidarität und eine gerechtete Welt. So brachten am 13.11.2021 viele Chemnitzerinnen und Chemnitzer den Sonnenberg mit 500 Kerzen zum leuchten. Aus 2,50 Meter großen Buchstaben wurde das Wort GEMEINSAM gelegt. Parallel zu der großen Illumination auf der Sonnenstraße war eine Wäscheleine gespannt, zu der alle großen und kleinen Besucherinnen und Besucher eingeladen waren, in Wort und Bild drei Fragen zu beantworten und aufzuhängen:

Was fehlt dir jeden Tag am meisten?

Was hilft dir, um dich nicht ausgegrenzt zu fühlen?

Was wünschst du dir und deiner Familie?

Der Caritasverband Chemnitz richtete sich damit besonders an alle Kinder und Jugendliche, die von Armut betroffen sind. Die illustren Antworten können noch einmal in der Ausstellung in der Volkshochschule Chemnitz angesehen werden.

Sie möchte nicht nur denjenigen eine Stimme geben und Wertschätzung schenken, die diese Blätter gestaltet haben, sondern anregen, selbst über die Fragen nachzudenken und die eigenen Antworten zu teilen. In der Ausstellung stehen hierfür Stifte und Papier mit einer Einwurfbox bereit.

4. Obergeschoss


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„Jüdisches Leben in Chemnitz“

Ausstellung zum Alphabetisierungsprojekt in Einfacher Sprache

Im Rahmen eines Alphabetisierungsprojektes entstand gemeinsam mit funktionalen Analphabeten ein Buch über das Judentum, über die Religion, Kultur, den Alltag und das jüdische Leben in Chemnitz. Anja Hüttner und Denise Wagner, beide Kursleiterinnen an der Volkshochschule Chemnitz mit herausragender Erfahrung im Bereich der Alphabetisierung, haben das Projekt gemeinsam mit den Analphabeten von 2021 bis in den Februar 2022 durchgeführt. Ergebnis ist ein außergewöhnliches Lehrbuch in einfacher Sprache über die jüdische Kultur in Chemnitz mit dem Titel „Jüdisches Leben in Chemnitz“. Die Ausstellung zeigt das Buch, Fotografien, Drucke sowie Keramiken aus dem Projekt.

21.02.2022 – 30.06.2022, 5. Obergeschoss

  • Am Dienstag, dem 17. Mai 2022 lädt die Volkshochschule gemeinsam mit den Macherinnen und Machern um 17 Uhr zur Ausstellungs-Midissage in die vhs-galerie ein. Dabei werden Projekt und Buch vor Ort in der Volkshochschule präsentiert. Neben kulinarischen und musikalischen Genüssen wird es Kunst zum Anfassen geben. Alle Interessierten sind eingeladen, angerregt durch die entstandenen Drucke und Keramiken selbst kreativ zu werden. Der Eintritt ist frei.

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„Maskenball – Wie ein Virus die Welt verändert“

Zeitgeschichte in Kunst & Poesie von und mit Sigrid Klemm und Conny Hartmann

Das Buch "Maskenball" dokumentiert den Beginn der Corona-Pandemie aus Sicht einer Chemnitzerin. Die Autorin und Künstlerin Sigrid Klemm hat den Zweiten Weltkrieg überlebt. Jetzt beschäftigt sie eine neue Krise, die alte Ängste wachruft. Über ein Jahr lang hat sie die Geschehnisse rund um die Pandemie beobachtet und sich dazu ihre Gedanken gemacht, festgehalten in Gedichten und Bildern. Die Chemnitzer Journalsitin Conny Hartmann hat sie zu diesem Vorhaben ermutigt und bei ihrer Arbeit unterstützt. Die kleine Ausstellung zeigt ausgewählte Kunstwerke aus dem Buch mitsamt der zugehörigen Gedichte.

demnächst wieder im 4. Obergeschoss




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