Suchergebnisse Deutsch kurs A1
Kurse nach Themen
Die Idee eines Denkmalpflegepreises in der Messestadt Leipzig geht auf eine Initiative des Kulturbundes der ehemaligen DDR zurück. Seit 1988 wurden und werden herausragende Leistungen bei der Sanierung von Kulturdenkmalen kontinuierlich im Zweijahresrhythmus mit der begehrten Auszeichnung des „Hieronymus-Lotter-Preises“ bedacht. Ein buntes Potpourri an Architekturgattungen – Fabriken und Kirchen, Mehrfamilienhäuser und Villen – kamen bisher in den Genuss der Prämierung. Und ebenso vielgestaltig ist der vom Reisebus erleichterte Besichtigungsweg durch Gohlis und Lindenau, Plagwitz und Abtnaundorf. In der Exkursion besichtigen Sie den Preisträger des 2024er-Jahrgangs: die instandgesetzten und aufwendig restaurierten Baudenkmäler Leipzigs. Vom Stadtteilzentrum und Gemeindeort umgestaltete Heilandskirche aus der Gründerzeit unternehmen Sie einen Villenspaziergang entlang der Straße „Kickerlingsberg“ mit Innenbesichtigung ausgewählter Baulichkeiten. Sie bestaunen die zum Wohnstandort umfunktionierte Karl-Krause-Fabrik und lassen sich von farbenprächtig ausgemalten Treppenhäusern in der Kieler Straße bezaubern. Alles geschmackvoll restauriert, preisgekrönt und sonst den Blicken der Öffentlichkeit in der Regel entzogen – ein exklusiver Gang durch die Architektur- und Sanierungsgeschichte der Messestadt! Das Mittagessen in einem historischen Lokal im Zentrum von Leipzig sowie Eintritts- und Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 29. Januar 2026
Stolze Hüften aus Knochen, Stein oder gebranntem Ton. Wir nennen sie Göttinnen, doch wer waren sie wirklich? In der Steinzeitliteratur dominieren Bilder von Männern beim Jagen oder Höhlenmalen, doch die meisten von Menschen hinterlassenen Darstellungen zeigen Frauen. Ulli Lust beleuchtet in ihrem Sachcomic die Anfänge der Kunst und die Bedeutung von Empathie für das Überleben der Menschheit. Rund um archaisch-weibliche Figurinen entfaltet sich eine Welt, in der Heldenreisen gemeinsam bestanden wurden – von Frauen, Männern, Kindern oder nichtbinären Menschen. Ulli Lust, preisgekrönte österreichische Comiczeichnerin und Illustratorin, lehrt an der Hochschule Hannover. Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Italien zählt zu den Lieblingsreiseländern der Deutschen: Geschichte, Kunst, mittelalterliche Städte, gutes Essen und Wein locken Besucherinnen und Besucher. Neben Gardasee, Venedig, Florenz oder Toskana gibt es zahlreiche wenig bekannte Orte, die ihren ursprünglichen Charme bewahrt haben. Kopfsteingepflasterte Straßen, Städte wie Mantua, Cremona, Bologna oder Montefalco und besondere Regionen beispielsweise Lago Iseo oder die Orchideenwiesen auf Gargano laden zu Entdeckungen abseits des Massentourismus ein. Genießen Sie Bilder, Reisetipps und einen Schluck Wein, den Sie vielleicht noch nie gekostet haben.
Was steckt hinter „Aus wilder Wurzel…“, dem „Wolfsjäger“ und der gefälschten Urkunde von 1143? In diesem Vortrag erfahren Sie, wie spannend und überraschend die Chemnitzer Vorzeit wirklich ist. Der Referent nimmt Sie mit auf eine Zeitreise bis zu 291 Millionen Jahre zurück und zeigt, wie Chemnitz auf erdgeschichtlich fruchtbarem Boden entstand. Ein Kurs für alle, die ihre Stadt und ihre Geschichte neu entdecken möchten.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Erleben Sie im Rahmen der China-Wochen der Volkshochschule Chemnitz eine besondere Führung durch die berühmte Porzellansammlung im Dresdner Zwinger. Entdecken Sie die prachtvollen chinesischen und japanischen Porzellane, die August der Starke, bekannt als „Porzellankönig“, einst mit großer Leidenschaft sammelte. Die Führung bietet spannende Einblicke in die kulturelle Bedeutung des „weißen Goldes“ und zeigt die enge Verbindung zwischen Sachsen und Ostasien. Die Eintrittsgebühren für die Porzellansammlung sind im Kursentgelt bereits enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 24. Februar 2026
Durch Goethes Übersetzung hat die eigene Lebensbeschreibung des italienischen Goldschmieds und Bildhauers Benvenuto Cellini (1500 bis 1571) zu großer Aufmerksamkeit und weiter Verbreitung gefunden. In ihr schildert dieser sein Leben und Werk als untrennbar miteinander verwoben und wird so zum Zeitzeugen einer der vitalsten Epochen der neuzeitlichen Kunst. Im Zentrum des Vortrags steht Cellinis spektakuläre Lebensgeschichte, die nicht nur Goethe anhaltend fasziniert hat, sondern bis heute ein exemplarisches Zeugnis autonomer Künstlerexistenz darstellt. Prof. em. Dr. Andreas Beyer lehrte an verschiedenen Universitäten im In- und Ausland. 2021 wurde er zum Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung gewählt. Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Der Name „Wörlitz“ ist in aller Munde, doch Fürst Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau schuf weit mehr als die bekannten Anlagen: Er verzauberte die Landschaft rund um Mulde und Elbe. Die Stadt selbst, „auferstanden aus Ruinen“, beeindruckt mit der spätgotischen Stadtkirche St. Marien, der Bauhaus-Museumsunterkunft seit 2019, dem frisch restaurierten Johannbau, dem Marktplatz und dem denkmalpflegerischen Vorzeigeobjekt „Schwabehaus“. Ein besonderes Projekt ist die Flussbadeanstalt „Rehsumpf“. Nach dem Mittagessen im denkmalgeschützten „Kornhaus“ führt ein Spaziergang durch den Großkühnauer Park zum gleichnamigen Ort. Den Abschluss bildet Schloss Mosigkau, ein Rokoko-Juwel mit 24 Räumen und 52 Meisterwerken des Barock. Das Mittagessen im „Kornhaus“ zu Dessau sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 14 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 12. März 2026
Ein kleines Land mit großem Geschichtspotenzial, über Jahrzehnte eingepfercht in die Mechanismen eines orthodoxen Kommunismus. Der Aufbruch in eine neue Zeit bedingter Umbrüche politischer und wirtschaftlicher Art, öffnete das Land aber zugleich nach außen hin. Individuell durch Albanien zu reisen ist ein Abenteuer – mit dem Gewinn außergewöhnlicher Erlebnisse und vielfältiger Begegnungen vor Ort. Der Kurs bietet stimmungsvolle fotografische Einblicke in die Schönheit der Landschaft und deren Gefährdung, führt in die Landeskunde ein und vermittelt praktische Tipps für einen Aufenthalt ohne Reisebüro. Möglichkeiten einer unvergesslichen Anreise ohne Flugzeug und Fernbus befinden sich ebenso im Gepäck des Vortrages wie spannende Episoden, die ein selbstbestimmtes Reisen durch das „Land der 200.000 Bunker“ zu bieten imstande ist.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Goethe, Schiller, der Herzog, die Zeit der Aufklärung – ein alter Hut? Mitnichten! Dank der örtlichen Stiftung erstrahlen Jahr für Jahr restaurierte Räume und Säle wieder in voller Pracht. So feierte die 1847 geweihte Weimarer Schlosskapelle nach 50 Jahren Sperrzeit jüngst ihre „Auferstehung“ und ist nun im Rahmen exklusiver Führungen zugänglich. Das „Erlebnisportal Weimar“ lädt zur Entdeckung ein, und ein Stadtrundgang zu den denkmalpflegerischen Errungenschaften nach 1990 hebt Details der Klassik hervor. Am Nachmittag führt ein Spaziergang durch die Tiefurter Anlagen mit Schlossführung zum einstigen Musenort Herzogin Anna Amalias. Das Mittagessen in dem 1547 als Wohnhaus und Speicher eines örtlichen Waidhändlers konzipierten Fachwerkbau „Weimarer Geleithaus“ sowie Eintritts- /Führungsgebühren in Höhe von insgesamt circa 15 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 9. April 2026
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Die Führung vermittelt einen Überblick über die doppelte Diktaturgeschichte des ehemaligen Kaßberg-Gefängnisses. Der Rundgang führt durch die drei Ausstellungsbereiche zur Zeit des Nationalsozialismus, zur Untersuchungshaft in der Zeit des sowjetischen Geheimdienstes NKWD/MGB und zur Zeit der DDR-Staatssicherheit sowie zum innerdeutschen Häftlingsfreikauf. Die Führung beleuchtet ausgewählte Haftschicksale und gibt einen ersten Einblick in Hintergründe und Zusammenhänge der jeweiligen Repressionsapparate.
Im Vortrag wird die harmonische Beziehung zwischen Naturwissenschaft, Ingenieurwesen und Musik in den letzten beiden Jahrhunderten behandelt. Fachleute aus Naturwissenschaft und Ingenieurwesen haben der Musik neue Möglichkeiten der Klangerzeugung und ästhetischen Gestaltung eröffnet. Beispiele sind Wilhelm E. Webers Forschungen zu adiabatischen Phänomenen und kompensierten Orgelpfeifen, Hermann von Helmholtz’ Beiträge zur akustischen Resonanz und zum Steinway-Resonanzboden sowie Friedrich Trautweins Arbeiten zur Radio-Klangtreue und seine Erfindung des Trautoniums. Thema wird auch die Zusammenarbeit von Fachpersonen aus Physiologie, Physik und Klavierpädagogik sein, die die Technik des Klavierspiels verbessern wollten. Prof. Dr. Myles W. Jackson ist US-amerikanischer Wissenschaftshistoriker und derzeit Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, sowie u. a. außerordentliches Mitglied der acatech. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) statt. Sie ist Teil der Reihe „vhs.wissen live – das digitale Wissenschaftsprogramm“ als Kooperation der Volkshochschulen Chemnitz, Landkreis Esslingen und SüdOst im Landkreis München.
Drei Höhenzüge zwischen Saale und Unstrut, gefüllt mit besonderen Geschichten. Die Besichtigung beginnt in Großjena, führt über die Fähre vorbei am „Steinernen Bilderbuch“ zu Max Klinger, dessen Weinberg auch seine Begräbnisstätte ist – hier widmet sich die Führung Leben und Werk des Ausnahmekünstlers. Nach einem Besuch der durch Bürgerinitiative geretteten romanischen Kirche in Weischütz bietet der Naturpark „Saale-Unstrut-Triasland“ beeindruckende Ausblicke. Höhepunkte sind die Stiftskirche von Bad Bibra mit gotischen Skulpturen, das „Gotische Haus“ in Burgheßler und Schloss Steinburg an der Finne. Die Exkursion verbindet Landschaft, Geschichte und Kultur zu einem unvergesslichen Tag. Das Mittagessen in einem historischen Dorfgasthof an der Unstrut sowie Eintritts-/Führungsgebühren in Höhe von circa 12 Euro sind nicht im Kursentgelt enthalten. Letzter kostenfreier Stornotermin: 6. August 2026
Der Rundgang und das Gespräch mit Zeitzeugen führen in die Geschichte des ehemaligen Gefängnisses Hoheneck ein und beleuchten die politische Strafjustiz in der DDR. Das Gefängnis steht synonym für etwa 24.000 Frauen, die teils aus politischen Gründen dort inhaftiert waren. Die Führung gibt grundlegende Informationen zur Geschichte des Gebäudes, zum Leben der Inhaftierten, zur Bedeutung dieses Ortes in der deutschen Geschichte und zeigt die politischen Hintergründe. Wir laden Sie ein, die im Sommer 2024 eröffnete Gedenkstätte kennenzulernen.