Buchvorstellung: Ständige Ausreise. Schwierige Wege aus der DDR -NEU-

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Donnerstag, 15. Oktober 2020 19:00–20:30 Uhr

Kursnummer W2010150
Kursleitende Matthias Meisner
Jana Göbel
Datum Donnerstag, 15.10.2020 19:00–20:30 Uhr
Anzahl Termine 1 Veranst.
Plätze max. 50 noch genügend Plätze frei
Entgelt entgeltfrei
Ort

TIETZ
Moritzstraße 20
09111 Chemnitz
Raum TIETZ

Kursort

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Wer in der DDR einen sogenannten "Ausreiseantrag" stellte und damit die "Entlassung aus der Staatsbürgerschaft der DDR" beantragte, musste mit Schikanen rechnen. Auch im Umfeld, unter Kollegen, Nachbarn und sogar in der eigenen Familie wurde man mitunter als Verräter und Egoist bezeichnet. Bis 1989 verließen fast 400.000 Menschen die DDR, indem sie ihre "ständige Ausreise" beantragten, weil sie nicht bei einem Fluchtversuch ihr Leben riskieren wollten. Viele warteten lange darauf, wirklich ausreisen zu dürfen. Im Sammelband "Ständige Ausreise. Schwierige Wege aus der DDR" haben Journalistinnen und Journalisten aus ganz Deutschland 24 Geschichten zusammengetragen. Sie erzählen von den Motiven, die DDR zu verlassen. Wie lebte man in der Zeit zwischen Antragstellung und Ausreise, wenn man sich besser nicht verlieben sollte, wenn man monate- oder jahrelang auf gepackten Koffern saß? Die Herausgeber Jana Göbel und Matthias Meisner laden an diesem Abend zu Lektüre und Gespräch ein.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation von Weiterdenken - Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen und der Volkshochschule Chemnitz.


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Moritzstraße 20
09111 Chemnitz

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