Falk Mrázek 1979 auf dem Passbild seines ersten BRD-Ausweises

Falk Mrázek war 17, als er im September 1978 am Brandenburger Tor in Berlin einen demonstrativen Fluchtversuch unternahm. Es folgten U-Einzelhaft und nächtliche Verhöre und schließlich die Verurteilung am Kreisgericht Bischofswerda wegen „Versuchter Republikflucht“ zu 14 Monaten Freiheitsentzug. Als Häftling in Bitterfeld musste er Schwerstarbeit verrichten. Von dort wurde Mrázek Juni 1979 wurde Mrázek nach Karl-Marx-Stadt ins Stasi-Gefängnis auf dem Kaßberg gebracht. Über die Gründe wurde er wochenlang im Ungewissen gelassen - bis sich eines Tages seine Zellentür zur Freiheit öffnete. Falk Mrázek war vobn der BRD freigekauft worden.

Über seine Erfahrungen als Jugendlicher in der DDR sowie seine Beweggründe zur Republikflucht spricht der heute 60-jährige Falk Mrázek am Freitag, dem 29. Oktober 2021, ab 19:00 Uhr in seiner Lesung "Erwachsenwerden hinter Gittern." Als Teenager im DDR-Knast. Moderiert wird die Veranstaltung von Michaela Bausch.

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Lern- und Gedenkort Kaßberg-Gefängnis e. V. Chemnitz und der Volkshochschule Chemnitz. Mit freundlicher Unterstützung der Sächsischen Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes.

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