- 1: Aktuelles.
- 2: Kursprogramm.
- 3: Die VHS.
- 3.1: Geschäftsstelle.
- 3.2: Kontakt.
- 3.3: Ansprechpartner.
- 3.4: Leitbild.
- 3.5: Formularcenter.
- 3.6: Chronik.
- 3.7: Kursorte.
- 3.8: Impressionen.
- 3.9: Dozentenverzeichnis.
- 3.10: Jobs an der VHS.
- 3.11: VHS-Marken Xpert und TELC.
- 4: Firmenprogramm.
- 5: FAQ.
- 6: Newsletter.
Chronik
der Volkshochschule Chemnitz
„Sie will in erster Linie `Menschen bilden´, d.h. Menschen, die selbst an ihrer geistigen und sittlichen Förderung arbeiten."
Dr. Karl Hans Keller, 1919
Die Volkshochschule Chemnitz hat sich in den vergangenen Jahren, wie man so schön sagt, „neu profiliert". Sie ist in Trägerschaft der Stadt Chemnitz Dienstleister für die Chemnitzer, muss sich aber – nach einer Erwachsenenbildungs-Monopolstellung zu sozialistischen Zeiten – dem Bildungsmarkt und damit Konkurrenz stellen. Doch Marktanteile, Umsatz- und Erlösentwicklung, all das sind Dinge, die vor 90 Jahren Dr. Keller und sein Schatzmeister, Bankdirektor August Hüfner, auch beachten mussten.
Die Volkshochschule Chemnitz ist heute als anerkanntes Weiterbildungszentrum für die Lernbedürfnisse der Chemnitzer im Informationszeitalter gerüstet. 600 qualifizierte Dozenten sorgen dafür, dass die, die es wollen, sich im vereinten Europa in den verschiedensten Sprachen ausdrücken können, sorgen dafür, dass auch heute Goethes Faust gelesen und verstanden werden kann, dass, wer möchte, sich juristisches Grundwissen erwerben kann. Und: Die Urväter der Chemnitzer Erwachsenenbildung sorgten mit günstigen Gebühren dafür, dass finanzielle Barrieren abgebaut wurden oder gar nicht entstanden. Der politische Wille ist auch heute noch, Erwachsenenbildung daran nicht scheitern zu lassen.
Kellers Aufgabe war, den Bürgern zu helfen, sich in einer schnell veränderten Welt nach dem Ersten Weltkrieg Hilfestellungen und Orientierungsmöglichkeiten zu geben. Die Hilfe beim Zurechtfinden im neuen Staat hat die VHS Chemnitz nach 1990 „ihren Kunden" gegeben. Doch nun, da kaum jemand mehr mit dem einmal Gelernten ein ganzen Arbeitsleben durchstehen kann, da die Halbwertzeit von Bildung immer kürzer wird, da neue Entwicklungen rascher denn je kommen, da der Bedarf am „Lernen nach der Schulzeit" ständig steigt, wird das Leitmotiv von Dr. Keller aktueller den je: „Lernen zu lernen".






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