- 1: Aktuelles.
- 2: Kursprogramm.
- 3: Die VHS.
- 3.1: Geschäftsstelle.
- 3.2: Kontakt.
- 3.3: Ansprechpartner.
- 3.4: Leitbild.
- 3.5: Formularcenter.
- 3.6: Chronik.
- 3.7: Kursorte.
- 3.8: Impressionen.
- 3.9: Dozentenverzeichnis.
- 3.10: Jobs an der VHS.
- 4: Firmenprogramm.
- 5: FAQ.
- 6: Newsletter.
- 7: Projekt Alphafilm.
Chronik
der Volkshochschule Chemnitz
„Bloßes Wissen ist hohl, ein bloßes Können ist leer, wenn es nicht beseelt wird von der Gesinnung und Kraft der Selbstbetätigung."
Dr. Karl-Hans Keller, 1919
Dr. Hans Keller, Spiritus rector und langjähriger Leiter der Bildungseinrichtung für Erwachsene hat vor achtzig Jahren in den Leitsätzen die "politische und weltanschauliche Neutralität" hervorgehoben. Ein Leitsatz, der die Jahre überdauerte und heute noch gilt.
Es mag Zufall gewesen sein, dass Dr. Keller und seine Mitstreiter bei der Eröffnungsfeier im „Festsaale des Reformrealgymnasiums" neben beruflicher und sprachlicher Weiterbildung auch einen weiteren wesentlichen Bestandteil der Volkshochschularbeit – zumindest gesanglich – definierten. Der Männerchor des Gesangsvereins der städtischen Beamten sang Mozarts Stück „o Schutzgeist alles Schönen". Klar, dass somit Kunst, Kultur, Kreativität im Programm der VHS nicht fehlen konnten.
Das Programm der VHS stand unter dem Leitmotiv „Lernen zu lernen". In welchem Jahr? Blicken wir ins Programmheft, um zu entscheiden. Rechtsanwalt Siegert spricht über Vermögenssteuern, sein Kollege Rothe über deutsches Familienrecht, Lehrer Körner gibt eine Einführung in Goethes Faust, Dr. Schumann lehrt Geometrie, Dr. Keller Algebra, Teil 2, Herr Ziegler lehrt Buchführung, Herr Beckers macht mathematische Übungen für den Techniker, Herr Gürtler spricht über den besten Weg zu wirksamer Rede- und Schreibweise. Dieses Programm könnte 1919 stattgefunden haben, es könnte aber auch ein Ausschnitt aus den 1500 Kursen der aktuellen Semester sein. Die Inhalte der Kurse mögen andere sein, die Ziele bleiben.







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